Was kann ich als Angehöriger tun?

21.12.2016


Auf keinen Fall dem Betroffenen Schuldgefühle machen, die plagen ihn ohnehin schon, deshalb versteckt er seine Sucht.
Sprechen Sie das Thema offen an, äußern Sie, dass Sie sich Sorgen machen, und fragen Sie, ob der Betroffene mit Ihnen darüber reden möchte. Wichtig: Beim ersten Mal werden Sie eine Abfuhr bekommen.

Bohren Sie dann nicht weiter nach, aber sprechen Sie die Sorge zu späteren Zeitpunkten immer wieder an. Menschen mit Suchtproblem durchlaufen einen Kreislauf verschiedener Phasen: Mal bemerken sie Risiken, gehen aber einfach darüber hinweg, mal sind sie auf das Problem ansprechbar. Deshalb ist kontinuierliche Nachfrage wichtig.